Worum es geht
Ein Boomer-Großvater, sein Millennial-Enkel als Gründer, eine GenX-Beraterin, ein schweigender Coder, eine GenZ-Praktikantin und eine Strategin, die für alles ein Framework hat — außer für die Frage, ob sie bleiben soll. Sechs Menschen landen im selben Startup-Büro über einer Bäckerei und merken: Das Problem ist nicht die Technik, nicht das Geld, nicht der Markt. Das Problem sind die sechs Betriebssysteme, die da gleichzeitig laufen.
„Am selben Tisch" ist kein Management-Ratgeber. Es ist eher wie ein Praktikum in einem Startup, bei dem du ab Tag eins merkst, dass das Wort „dringend" sechs verschiedene Dinge bedeutet — und dass eine Feedbackrunde in Tränen enden kann, obwohl alle gut gemeint haben.
Wir sind hier wie eine Familie. — Wenn dein Chef diesen Satz sagt: lauf. Nicht weil er lügt. Sondern weil er keine Ahnung hat, was er gerade versprochen hat.
Die Antworten kommen nicht immer dort, wo man sie erwartet. Manche Gespräche, die schiefgehen, brauchen drei Kapitel, bis jemand den Mut hat, sie noch einmal zu führen. Und manche Dinge versteht man erst, wenn ein alter Mann in einem Notizbuch Sätze schreibt, die mehr verraten als jede Mitarbeiterbefragung.